Seit jeher hat mich die Fotografie in ihren Bann gezogen. Bis heute kann ich
nicht mal sagen, ob das Fotografieren oder die Kameras mich mehr faszinieren.
Neben einer großer SLR-Ausrüstung benutzte ich früher gerne
Kameras wie die Minox
35 GT, Voigtländer
Vitoret D und meine Agfa
Isolette II.
Erst im Frühjahr 2006 habe ich ernsthaft mit dem Sammeln alter Fotoapparate
angefangen.
Der klare Schwerpunkt dieser Sammlung liegt bei den gewöhnlichen Gebrauchskameras
deutscher Hersteller von 1930 bis 1975. Ich möchte versuchen, hier die
Kameras zu zeigen, die nicht von den Profis eingesetzt wurden, sondern von
den Menschen, die einfach unkompliziert ein Bild machen wollten. Aus diesem
Grund fehlen auch die Nobelmarken wie Leica, Hasselblad usw.
Auf Kameras damals bekannter Firmen wie Adox,
Agfa, Dacora
oder auch Kodak möchte ich
mein besonderes Augenmerk legen. Besonders die Kameras der Marke Dacora
liegen mir am Herzen, es waren zur damaligen Zeit bezahlbare Fotoapparte in
guter Qualität. Dacora Kameras
gab es früher in großer Zahl, heute dagegen kennt leider kaum noch
einer den Namen. Aber hier im Museum können Sie eine größere
Kameraauswahl der Marke Dacora wiederentdecken.
In der letzten Zeit gelangen verstärkt Kameras aus der ehemaligen DDR
ins Museum. Da die deutsche Kameraindustrie schon immer in und um Dresden
besonders stark und erfolgreich vertreten war, bilden sie nun das Gegengewicht
zu den westdeutschen Geräten. Zeiss
Ikon Kameras wurden sowohl im Osten als auch Westen unter dem gleichen
Namen hergestellt. Sie finden deshalb alle Zeiss
Ikon Kameras auf der gleichen Seite.
Im Moment bin ich ständig auf der Suche nach neuen Geräten und Zubehör,
um den Umfang der Sammlung zu erweitern. Denn das Ziel am Ende des Weges soll
mal eine feste Ausstellung in einem Museum sein. Bis es soweit ist, können
die Exponate hauptsächlich hier betrachtet werden.
Da der
Aufbau einer Kamerasammlung einen großen finanziellen Aufwand bedeutet,
ist es immer wieder erfreulich, dass es Leute gibt, die sich freuen, die überflüssig
gewordenen Geräte in guter Obhut zu wissen. So wurde ein Teil der Fotoapparate
dieser Sammlung gestiftet oder extrem günstig zur Verfügung gestellt.
Wenn Sie zu Hause noch Kameras haben, die nur noch verstauben, würde
ich mich freuen, diese Geräte ins Lippische Kamera Museum integrieren
zu können.
Neuzugänge
des Museums können Sie am schnellsten in den "News"
finden. Hier sind jeweils die neu eingestellten Kameras und Zubehörteile
der letzten drei Monate aufgelistet.
Erfreulicher Weise wächst der Bestand an Filmkameras
und Zubehör für
das Normal 8 und Super 8 Format im Lippischen Kamera Museum ständig an.
So hoffe ich, auch hier bald einen gewissen Überblick der wichtigsten
Geräte und Zubehör zeigen zu können.
Da
bei uns auch immer viel fotografiert wird, habe ich in der Rubrik Meine
aktuelle Ausrüstung das Material aufgeführt, mit dem meine
Tochter und ich unterwegs sind. Als sehr wichtig erachte ich auch den Bereich
Fotogalerie
Dirk Böhling, in dem Ich Ihnen einige meiner Fotos präsentiere. Sie
werden feststellen, dass gerade der Bereich Schwarz/Weiß für mich
sehr wichtig ist, da hier die Bildaussage sehr viel stärker im Vordergrund
steht. Als Motive nutze ich gerne die Natur, die Stille und die Vergänglichkeit.
Besonders das letzte Thema eignet sich für Schwarz/Weiß sehr gut.
Eine Besichtigung der Kameraoriginale ist nach Absprache möglich, gerne
zeige ich Interessierten die hier aufgeführten Kameras und noch einige
mehr.
Dirk Böhling
EMail: Dirk Böhling
Hinweis
zur EMail:
Leider vermag ich nicht alle Fragen zu beantworten und vor allem kann ich
nicht alle Kameras kaufen die mir angeboten werden, da auch ich nicht über
unerschöpfliche Geldmittel verfüge.
Grundsätzlich antworte ich nicht auf Anfragen in denen mir Kameras zu
einem "angemessenen Preis" angeboten werden. Angemessen ist ein
weiter Begriff und der Preis wird schon lange durch Seiten wie ebay geregelt.
Für
weitere Informationen zur Person Dirk Böhling, bitte auf diesen Link klicken.
Für
gespendete Kameras und Zubehör möchte ich mich an dieser Stelle
herzlich bedanken.
Nur so war es möglich, dass das Lippische Kamera Museum so schnell wachsen
konnte.
Hier finden Sie eine Liste aller Spender.
© Text von Dirk Böhling