| Hersteller | Agfa Camera Werk AG |
| Typ | Agfa Karat 3,5 Apotar |
| Kameratyp | Sucherkamera |
| Filmtyp | 24 x 36 mm, Agfa Karat-Filmpatrone |
| Baujahr | 1948 - 1950 |
| Optik | Agfa Apotar 1:3,5/55 mm |
| Verschluss | Prontor
II (1" - 1/250 und "B/T") zusätzlich Selbstauslöser |
| Belichtungsmessung | ohne |
| Fokussierung | Manuell 1 m - ∞ |
| Blitzanschluss | ohne |
Erst im Jahre 1939 kam die noch heute aktuelle 135'er Kleinbildpatrone auf den Markt. Bis dahin hatten die meisten Kamerahersteller ihre eigenen Filmpatronen im Einsatz. So brachte auch die Agfa im Jahre 1937 ihr eigenes Patronensystem auf den Markt, die Karat-Filmpatrone gefüllt mit 12 Aufnahmen. Im Jahre 1937 gab es mit der Agfa Karat 6,3 auch die erste Kamera für diesen Film. Aufbauend auf die Vorkriegskameras, startete die Agfa im Jahre 1946 wieder die Produktion der kleinen, beliebten Karat Serie. Die Karat 3,5 Apotar war mit einem grundsoliden und scharfzeichnenden Agfa Apotar Objektiv ausgestattet und wechselte in dieser Version für RM 98,- den Besitzer. Bequem ist der Gehäuseauslöser, der für Langzeitbelichtungen auch festgestellt werden kann. Es gab dieses Kamera auch mit dem 2,8 Solinar Objektiv und verschiedenen Verschlüssen, teils auch syncronisiert. Die Kamera mit ihren Springspreizen war sehr kompakt und durch das selbstständige Ausfahren des Objektivträgers sehr schnell einsetzbar. Das Ein- und Ausfahren des Objektives kann bequem mit einer Hand gemacht werden.
©
Text und Bilder von Dirk Böhling
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