Lippisches Kamera Museum

Beim Überfahren des Bildes mit der Maus,
sehen Sie die Kamera mit abgenommenem Objektiv
und geschlossenem Lichtschachtsucher.

Hersteller Kamera-Werkstätten Guthe & Thorsch
Typ Praktica FX 2 / Praktica III
Filmtyp 24 x 36 mm, Kleinbildfilm 135
Baujahr 1955 - 1959
Optik Wechselobjektiv
Carl Zeiss Jena - Tessar 1:2,8/50 mm
Verschluss Tuch-Schlitzverschluss
(1/2 - 1/500 und "B")
Belichtungsmessung ohne
Fokussierung Manuell, 0,45 m - ∞
Blitzanschluss

PC-Buchse am Gehäuse

1949 kam mit der neuen Praktica der Nachfolder der Praktiflex auf den Markt, bereits Anfang 1947 begann der Konstrukteur Siegfried Böhm mit der Entwicklung. Obwohl sich die Kameras sehr ähnlich sehen, war die Praktica eine komplette Neuentwicklung um einen höheren Fertigungsausstoß zu erreichen. Der Verschluss erhielt ein Hemmwerk für lange Zeiten bis hin zu einer 1/2 sec. Zur Umschal- tung zwischen den beiden Zeitenreihen dient das kleine Stellrad oben auf dem Zeitenknopf. Die Praktica besitzt einen fest einge- bauten Lichtschachtsucher, aber als Zubehör war ein aufsteckbares Umkehrprisma erhältlich. Die Praktica FX Modelle waren grundsätz- lich für F- und X-Blitzsynchronisation ausgerüstet, wobei die Form und Anzahl der Blitzbuchsen unterschiedlich war. Bei der Praktica FX 2 kam ein neuer Lichtschachtsucher zum Einsatz, dieser lässt sich mit einer Hand bedienen, besitzt eine Suchlupe und lässt sich als Durchsichtsucher verwenden. Die hier gezeigte Kamera ist aus der ersten Serie, die im Zeitraum 08.1955 - 06.1956 in einer Auflage von 13.490 Stück hergestellt wurde. Ab Juni 1956 erhielt die Kamera dann eine Blendeninnenauslösung als erste Kamera über- haupt. Im Bild links können Sie eine Zeitungsanzeige aus dem Jahre 1957 zur Kamera sehen, dort abgebildet ist auch das eingesteckte Umkehrprisma.

© Text und Bilder von Dirk Böhling
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Praktica FX 2