Dacora Dignette S-L
Hersteller Dacora - Kamerawerk, Reutlingen
Typ Dacora Dignette S-L
Kameratyp Sucherkamera
Filmtyp 24 x 36 mm, Kleinbildfilm 135
Baujahr 1963
Optik Steinheil München - Cassar 1:2,8/45 mm
Verschluss Prontor 250 S (1/30 - 1/250 und "B")
zusätzlich Vorlaufwerk
Belichtungsmessung Bertram Selenbelichtungsmesser ungekuppelt
Fokussierung Manuell, 0,95 m - ∞
Blitzanschluss Blitzschuh ohne Mittenkontakt
PC-Buchse am Gehäuse

Dacora Dignette mit eingebautem, ungekuppeltem Selenbelich- tungsmesser. Das Messergebnis wird von oben abgelesen und per Hand auf das Objektiv übertragen. Als Objektiv trägt die Kamera das damals weit verbreitete Steinheil - Cassar. Zusammen mit dem Prontor Verschluss ergiebt dies eine gute Ausstattung. Die Dignette S-L hat das glattere Oberteil, welches ab ca 1962/63 verbaut wurde. Zur guten Ausstattung gehört auch der belederte Kameraboden. Der Sucher ist wie bei Dacora üblich verspiegelt und ermöglicht so Selbstportraits. Um Verwackelungen entgegen wirken zu können, ist der Auslöser vorn am Gehäuse mit Auslöserichtung zur Kamera verbaut. Bei dieser Auslöserform besitzt die Kamera ein Vollmetall Gehäuse, bei der Ausführung mit senkrechtem Auslöser wie bei der Dacora Dignette L besteht das Gehäuse aus Kunststoff. Bei der Dacora Dignette L handelt es sich um eine günstigere Variante. Die Dacora Dignette S-L wurde 1967 von der Dacora Dignette 300 SL abgelöst.

© Text und Bilder von Dirk Böhling
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Links im Bild eine zeitgenössische Werbeanzeige aus dem Jahre 1964 in der neben der Dignette S-L auch noch die Dacora Super Dignette 500 LK beschrieben wird.

Lippisches Kamera Museum