Leica X2
Hersteller Leica Camera AG, Wetzlar
Typ Leica X2
Sensor CMOS Sensor 23,6 x 15,7 mm - 16,2 Mp
max. Auflösung 4928 x 3264
Speichermedium SD / SDHC
Monitor 2,7", 230.000 Pixel
Baujahr 2012 - 2016
Optik Leica Elmarit 1:2,8/24 mm ASPH
Verschluss Elektronischer Verschluss (30" - 1/2000) zusätzlich Vorlaufwerk
Belichtungsmessung TTL Belichtungsautomatik mit Mehrfeld- messung. P/A/S/M
Fokussierung Autofokus / Manuell, 0,3 m - ∞
Blitzanschluss

Blitzschuh für Leica Systemblitz
Eingebautes Blitzgerät mit LZ 5 bei ISO 100

Als Ergänzug zu meiner Hauptkamera der Leica M-E wird von mir mit großer Begeisterung die kompakte Leica X2 eingesetzt. In dem sehr hochwertigen Metallgehäuse sitzt ein für diese Kameraklasse sehr seltener großer APS-C Sensor mit 16,2 MP. Im Verbund mit der 24 mm Festbrennweite hat man mit dieser Kamera ein Werkzeug für absolut hochwertige Bildqualität in der Hand. So sind die Bilder aus der Leica X2 fast gleichwertig wie die aus der Leica M-E mit Carl Zeiss Biogon T* 1:2/35 mm ZM. Das war für mich auch der Hauptgrund, mich für diese Kamera zu entscheiden, denn ich will keine Abstriche bei der Zweitkamera in der Bildqualität haben. Leica typisch liegt die X2 perfekt in der Hand und bietet nur das Nötigste zum Fotografieren. So gibt es je ein Drehrad für Zeit und Blende mit "A" Position, je nach Stellung der Räder hat man Programm-, Zeit-, oder Blendenautomatik, dazu kommt logischerweise noch der manuelle Belichtungsabgleich. Mehr nicht. Neben dem Systemblitzschuh ist ein versenkt eingebautes Blichtgerät mit LZ5 bei ISO 100 auf der linken Gehäuseseite vorhanden. Ein Sucher ist nicht vorhanden, bei Bedarf kann aber ein Spiegelsucher oder ein elektronischer Sucher auf den Blitzschuh gesetzt werden. Das rückseitige Display ist nicht besonders groß und hat keine hohe Auflösung, aber es bietet einen sehr hohen Kontrast und lässt sich auch bei starkem Sonnenlicht sehr gut ablesen. Für den manuellen Fokus hat die Leica X2 ein Rändelrad auf der Rückseite, bei Benutzung wird eine Bildschirmlupe eingeschaltet und der Schärfentiefen Bereich wird angezeigt. Kurz gesagt, ein absolut tolles Arbeitsgerät und das ohne Kompromisse. Perfekt wird das Fotografieren aber erst in Verbindung mit dem hellen Leica Spiegelsucher 36 mm und dem Filteradapter KIWIfotos LA-49X1 + Gegenlichtblende. Im Bild unten links können Sie die komplette Einheit zusammen mit dem orignal Leica Protektor in Straußenleder Optik sehen, so wie sie bei mir eingesetzt wird. Für den Einsatz auf einem Staiv wird zudem noch der Drahtauslöseradapter KIWIfotos CR-X2 benötigt. Mittlerweile ist auch die Leica X2 mit meiner Unterschrift bei Leica Camera Care personalisiert worden, ein Weg zur persönlichen Kamera.

© Text und Bilder von Dirk Böhling
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Lippisches Kamera Museum
Beim Überfahren des Bildes mit der Maus, sehen
Sie die Kamera mit eingefahrenem Objektiv.