| Hersteller | Agfa Camera Werk AG |
| Typ | Agfa Optima 200 Sensor |
| Kameratyp | Sucherkamera |
| Filmtyp | 24 x 36 mm, Kleinbildfilm 135 |
| Baujahr | oben
1968 unten 1970 |
| Optik | Agfa Color-Apotar 1:2,8/42 mm |
| Verschluss | Paratic (1/30 - 1/200) |
| Belichtungsmessung | Belichtungsautomatik
über Selenmessung |
| Fokussierung | Manuell
1 m - ∞, Einstellung über 3 Bild-Symbole oder Scala |
| Blitzanschluss | Blitzschuh mit Mittenkontakt |
Agfa beginnt
mit dieser Kamera das Zeitalter des Auslöser mit der Sensortaste. Er
benötigt im Vergleich zu allen anderen Auslösern nur einen ganz
kurzen und weichen Auslösedruck. Verwackeln wird so effektiv vermindert.
Die 200 im Namen gibt die schnellste Ver- schlußzeit an. Auch die
Optima 200 ist wie die anderen Kameras der Optima Serie auf einfachste Bedienung
bei hoher Qualität ausgelegt. Wie bei den anderen Agfa Optimas wird
auch bei dieser Kamera die Entfernung über drei Symbole eingestellt.
Diese Kamera hat übrigens keine Rückspulkurbel. Wenn der Film
belichtet ist, wird der kleine Hebel (mit dem "R") neben dem Objektiv
nach oben geschoben und per Spannhebel wird der Film zurückgespult.
Im oberen Bild ist eine Kamera von 1968, im mittleren Bild von 1970 zu sehen.
An der neueren Kamera fällt sofort die übergroße Schrift
auf. Die wesentlichen Unterschiede sieht man aber an der Oberschale der
Kameras im unteren Bild. Die Oberschale ist bei der neueren Kamera eckiger,
der Zubehörschuh integriert und ge- schlossen. Hier ist die 1970'er
Kamera oben.
Des Weiteren unterscheiden sie sich im Sucher (unten), die 1968'er Optima
hat den runden Suchereinblick.
Im gleichen Gehäuse wie die 1968'er Optima gab es auch die Agfa
Silette LK Sensor.
©
Text und Bilder von Dirk Böhling
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