Yashica Samurai X 3.0
Hersteller
Yashica Kyocera / Japan
Typ
Yashica Samurai X 3.0
Kameratyp
AF - Spiegelreflexkamera
Filmtyp
17 x 24 mm, Kleinbildfilm 135
Baujahr
1987
Optik
Yashica Zoom Lens 1:3,5-4,3 /25 - 75 mm
Verschluss
Elektronischer Zentralverschluss
(2" - 1/500), zusätzlich Vorlaufwerk
Belichtungsmessung
CdS gesteuerte Belichtungsautomatik
Fokussierung
Autofokus, 1,0 m - ∞
Blitzanschluss
Blitz eingebaut
Besonderheit Einbelichtung des Datum möglich

In Japan gab es eine lange Tradition des kleineren Formates, auch Halbformat genannt. Begonnen hatte dieser Trend 1957 mit der Olympus Pen, 1961 brachte auch Yashica mit der Yashica Rapide eine Kamera für das kleinere Format in den Handel. Aber in den 1970'er Jahren stieg das Interesse am Kleinbild und das Halbformat verlor damit an Bedeutung. Dann brachte Yashica Kyocera 1987 mit der Yashica Samurai X 3.0 eine neue Kamera für dieses kleine Format heraus, immerhin passen hier 72 Bilder auf einen Film und das Filmmaterial war mittlerweile deutlich besser geworden. Bei dieser Kamera wurde mit allen Konfektionen gebrochen, so sieht die kleine Samurai eher wie ein Camcorder als wie ein Fotoapparat aus. Sie wird vollautomatisch gesteuert und alle mechanischen Funktionen werden motorisch ausgeführt. Trotz des ungewöhnlichen Aussehens, es handelt sich um eine echte SLR Kamera. Das Objektiv ist fest eingebaut und nicht wechselbar, dies ist eine sehr frühe Bridgekamera. Die Yasica Samurai x 3.0 war der Start einer kleinen Baureihe die sich hauptsächlich am Zoomfaktor des Objektives unterschied. Passend zur automatischen Arbeitsweise ist ein Blitzgerät fest eingebaut, mittels eines aufschraubbaren Adapters lässt sich aber auch ein Zubehör Blitzer auf die Kamera setzen. Ganz modern befindet sich auf der Rückseite der Kamera eine relativ großes Datendisplay, auf welchem sich auch eine Einbelichtung des Datums auf den Film steuern lässt. Im Bild rechts können Sie eine Zeitungsanzeige aus dem Jahre 1988 zur Kamera sehen.

© Text und Bilder von Dirk Böhling
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