Olympus IS-3000
Hersteller
Olympus Optical Co.,LTD., Japan
Typ
Olympus OM-2
Kameratyp
Spiegelreflexkamera
Filmtyp
24 x 36 mm, Kleinbildfilm 135
Baujahr
1992 -
Optik

Olympus Lens AF Zoom
1:4,5 - 5,6/35 - 180 mm

Verschluss
Vertikallamellen-Verschluss
(15" - 1/2000 und "B")
zusätzlich Vorlaufwerk
Belichtungsmessung
TTL Belichtungsautomatik mit Mehrfeld-, Mittenbetonte- und Spotmessung. P/A/S/M
zusätzlich Motivprogramme
Fokussierung
Autofokus, 1,2 m - ∞ / umschaltbar auf
Macromodus 0,6 m - ∞, Manuelles fokussiern per Tasten möglich
Blitzanschluss
Eingebautes Doppelblitzgerät mit LZ 20 / 28 bei ISO 100, zusätzlich System Blitzschuh auf dem Griffstück.

Im Jahre 1990 kam mit der Olympus IS-1000 das erste Modell der neuen IS Serie auf den Markt. Es handelt sich eine kompakte SLR-Kamera mit fest eingebautem Zoomobjektiv und automatischer Belichtungssteuerung, eine sogenannte "Bridge Kamera". Gleichzeitig war dieser Kameratyp die Ablösung der bisher gefertigten klassischen Spiegelreflexkameras im Hause Olympus. Die Olympus IS-3000 wurde als Topmodel der Baureihe 1992 in den Handel gebracht und überzeugt durch ihre sehr gute Ausstattung. Mit dem 35 - 180 mm Zoom Objektiv hat man einen sehr großen Brennweitenbereich abgedeckt, der durch zwei lieferbare Konverter auf 28 und 300 mm erweitert werden konnte. Das eingebaute Objektiv ist nicht besonders lichtstark, so dass der recht kleine Sucher doch dunkel ist und für diese Kamera ein empfindlicherer Film verwendet werden sollte. Das IS in der Kamera Bezeichnung steht nicht für einen Bildstabilisator, den gab es damals noch gar nicht. Angeboten werden dem Fotografen drei Belichtungsmess-Methoden, Mehrfeld-, Mittenbetonte- und die Spotmessung. Dazu Programm-, Zeit- und Blendenautomatik und ein manueller Belichtungsabgleich. Dazu kommen noch ein paar Motivprogramme die sämtliche Kameraeinstellungen der Situation entsprechend automatisch einstellen. Da sämtliche manuellen Einstellungen durch recht schlecht plazierte Anordnung getätigt werden, ist die Verwendung der Progammautomatik hier erste Wahl. Das Gleiche gilt auch für das Fokussieren, der Autofokus ist zwar träge aber recht treffsicher. Das manuelle Fokussieren geschieht motorisch nach dem Umstellen über die Zoomtasten auf der linken Seite des Objektives. Als Besonderheit sind hier gleich zwei Blitzgeräte eingebaut, eines für den Weitwinkelbereich und das Zweite für die Telestellung. Sehr groß geraten ist das Rückseiteige Display auf dem sämtliche Einstellungen gut abgelesen werden können. Das Display können Sie gut auf der Zeitungsanzeige zur Kamera aus dem Jahre 1993 im Bild recht sehen.

© Text und Bilder von Dirk Böhling
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Beim Überfahren des Bildes mit der Maus,
sehen Sie die Kamera mit geschlossenem Blitz.
 
Lippisches Kamera Museum