Bolex Zoom Reflex P1
Hersteller Paillard S.A. / Schweiz
Typ Bolex Zoom Reflex P1
Filmtyp Normal-8 Film 
Baujahr 1961 - 1964
Optik SOM Berthoit Pan-Cinor 1 :1,9/8 - 40 mm
Belichtungsmessung

CdS gesteuerte Nachführmessung mit Anzeige im Sucher

Fokussierung Manuell, 1,0 m - ∞
Bilder/Sec Einzelbild / 12 / 16 / 18 / 24 / 32 / 48 / 64
Filmantrieb Federwerkmotor
Zubehör Bolex Auslösehandgriff "Declic"

Bolex, früher das Werkzeug für professionelle Filmemacher, aber auch erfolgreich im oberen Consumer Bereich. Schweitzer Präzision und Qualität zusammen mit herausragenden Optiken ergaben die perfekten Aufnahmegeräte auch für den privaten Kameramann. Anfang der 1960'er Jahre brachte Bolex eine neue Kameraserie für den damals sehr beliebten Normal-8 Film in den Handel. Alle Kameras ausgestattet mit einer CdS-Belichtungssteuerung deren Abgleich im Refelxsucher angezeigt wurde, dazu kam ein fest eingebautes lichtstarkes Zoom Objektiv. Die erste Kamera der neuen Serie war die Bolex Zoom Reflex P1, die Bezeichnung "P" weißt auf das Pan-Cinor Objektiv hin, es gab auch "K" (Kern) und "S" (Schneider Kreuznach) Versionen. Das Metallgehäuse ist verchromt und wertig beledert, als Antrieb dient ein kräftiger Federwerkmotor. Neben der üblichen Ausstattung ist hier eine verstellbare Sektorenblende und eine Rückspulvorrichtung für Trickaufnahmen vorhanden. Mittels einer beiliegenden Kurbel lässt sich der Film bis zu 60 Bildern zurückspulen, pro Umdrehung der Kurbel sind es 5 Bilder. Die Kurbel wird in die abgedeckte Öffnung links oben am Aufzugshebel gesteckt. Als Zubehör gab es den bequemen Bolex Auslösehandgriff "Declic" mit dem sich die Kamerahaltung deutlich verbessert, diesen können Sie im zweiten Bild links montiert an der Kamera sehen. Im dritten Bild links sehen Sie die Bolex Zoom Reflex P1 zusammen mit ihrem originalen Koffer. Im Handel wurde für diese Kamera ein Preis in Höhe von DM 1298,- aufgerufen, allerdings ohne Griff. Im Bild rechts können Sie das Deckblatt der original Bedienungsanleitung sehen.

© Text und Bilder von Dirk Böhling
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