| Hersteller |
KMZ Krasnogorskii Mekhanicheskii Zavod, |
| Typ | KMZ Zorki-6 |
| Kameratyp | Messsucherkamera |
| Filmtyp | 24 x 36 mm, Kleinbildfilm 135 |
| Baujahr | 1960 - 1966 |
| Optik | Wechselobjektiv KMZ Industar-50 1:3,5/50 mm |
| Verschluss | Schlitzverschluss
(1/30" - 1/500" und "B"), zusätzlich Vorlaufwerk |
| Belichtungsmessung | ohne |
| Fokussierung | Manuell, 1,0 m - ∞ |
| Blitzanschluss |
Blitzschuh ohne Mittenkontakt 2 x PC-Buchse an der Deckkappe links |
Die KMZ Zorki-6 ist der direkte Nachfolger der KMZ Zorki-5, die beiden Kameras sehen sich auch sehr ähnlich. Die wirklich wichtige Änderung der Zorki-6 ist die nun angelenkte Rückwand, damit war sie die erste Zorki mit diesem Feature überhaupt. Hierdurch wurde der Filmwechsel deutlich vereinfacht, da der Film nun nicht mehr vom Boden aus eingelegt werden musste. Schön bei dieser Kamera ist der ordentliche Messsuscher, wenn auch ohne Leuchtrahmen und ausschließlich für 50 mm Brennweite. Aber für einen Nutzer von Messsucherkameas ist die Nutzung von Aufstecksuchern ein ganz normaler Vorgang. Als wirkliche Besonderheit hat die Zork-6 einen eingebauten Dioptrin-Ausgleich, der mittels eines kleinen Hebels unterhalb der Rückspulrades, eingestellt wird. Die Kamera wurde in kyrillischer und lateinischer Beschriftung angeboten, hier die kyrillische Version. Ausgerüstet ist die Kamera mit zwei Blitzanschlüssen und damit entfällt bei diesem die Modell die Einstellung des Bitzversatze, wie z.B. bei der KMZ Zorki C. Wie bei den meisten Zorki Kameras ist auch die Zorki-6 serienmäßig mit einem 3,5/50m mm Objektiv ausgestattet, hier in der Version des KMZ Industar-50 1:3,5/50 mm. Die Zorki-6 gehört zu den Kameras, bei denen zum Änderen der Verschlußzeit der Verschluss nicht gespannt sein muß, diese Änderung wurde mit der KMZ Zorki-5 eingeführt. Trotz der langen Bauzeit von gut 6 Jahren wurden von diesem Modell nur 385.000 Stück gefertigt, für russiche Verhältnisse eine recht geringe Anzahl. Von der KMZ Zorki 5 (2 Versionen) wurden im Zeitraum von 1958-1959 immerhin 236.000 Stück gefertigt.
©
Text und Bilder von Dirk Böhling
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